Bund stellt weitere 3,5 Milliarden Euro für Schulsanierungen bereit

Veröffentlicht am 02.12.2016 in Politik

Gerhard Kleinböck: „Die Erhöhung des Kommunalinvestitionsförderungsfonds ist absolut notwendig. In vielen Schulen sind Sanierungen seit Jahren überfällig.“

Die SPD hat sich in der Großen Koalition durchgesetzt: Der Kommunalinvestitionsfonds wird mit 3,5 Milliarden Euro auf insgesamt 7 Milliarden Euro aufgestockt. Die zusätzlichen Mittel sollen maroden Schulen in finanzschwachen Kommunen im Bundesgebiet zu Gute kommen.

Als ehemaliger Schulleiter weiß der Ladenburger SPD-Landtagsabgeordnete Kleinböck: „Viele Schulgebäude sind in einem desolaten Zustand, von der technisch veralteten Ausstattung ganz zu schweigen. Die SPD will aber, dass sich Schülerinnen und Schüler wohlfühlen können in ihrer Lernumgebung. Eine gute Atmosphäre ist auch für den Lernerfolg essentiell. Deshalb muss hier investiert werden.“

Mit dem Fonds sollen Schulen saniert und mit moderner IT-Technik ausgestattet werden. Ziel ist es auch, mit besseren Lehr- und Unterstützungsangeboten die Chancengleichheit zu erhöhen. Die zusätzlichen Mittel sollen deshalb zunächst in sozial benachteiligte Viertel fließen. Kleinböck, schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg, dazu: „Mehr Bildungsgerechtigkeit ist mir eine Herzensangelegenheit. Das Schulsanierungsprogramm kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Kinder unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern die Förderung erhalten, die ihnen zusteht.“

 
 

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