DAI finanziell stärken

Veröffentlicht am 16.10.2017 in Landespolitik

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Mit einem Brandbrief haben sich die vier Direktoren der Deutsch-Amerikanischen Institute (DAI) dieser Tage an Landtagsabgeordnete gewandt. Nachdem die Landesregierung ihnen bisher zusätzliche Mittel verweigert hatte, sehen sie die Arbeit ihrer Häuser gefährdet. Von drohenden, massiven Einschnitten im „Bildungs- und Kulturangebot für alle Altersstufen“ schreibt Jakob Köllhofer, Direktor des DAI Heidelberg.

Aufgrund ausgebliebener Landeszuschüsse, zusätzlicher Belastungen durch Tarifabschlüsse und große Unsicherheit der Fördermittel der US-Botschaft beziffern die Institute einen jährlichen Mehrbedarf von 75.000 Euro je Standort.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck ist den Deutsch-Amerikanischen Instituten jetzt zur Seite gesprungen.

In einem Schreiben an Kultusministerin Dr. Eisenmann fordert er, ein größeres Engagement des Landes für die „wertvolle wie unverzichtbare Arbeit dieser Einrichtungen“. Der Bildungspolitiker bittet die Ministerin daher, „entsprechende Anträge der Deutsch-Amerikanischen Institute wohlwollend zu prüfen und entsprechende Mittel in den Landeshaushalt 2018/19 einzustellen“.

Bezugnehmend auf die derzeitige Unberechenbarkeit der amerikanischen Politik unter Präsident Trump unterstreicht Gerhard Kleinböck die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Dialoges zwischen den Nationen.

„Für die deutsch-amerikanischen Beziehungen ist die Arbeit der Deutsch-Amerikanischen Institute daher unverzichtbar und gebührt einer entsprechenden Unterstützung seitens des Landes“,

appelliert der Abgeordnete abschließend an die Landesregierung.

 
 

Homepage Gerhard Kleinböck MdL