„Kein Verständnis für die Blockade von Grün-Schwarz“

Veröffentlicht am 08.01.2019 in Landespolitik

Gerhard Kleinböck zum Antrag der SPD-Landtagsfraktion die Vertretungsreserve der Lehrer an den Schulen aufzustocken

Stuttgart/Ladenburg.

„Ich habe überhaupt kein Verständnis für die Blockade von Grün-Schwarz“,

kommentiert der schulpolitische Sprecher Gerhard Kleinböck die Tatsache, dass die Regierungsfraktionen die Anträge der SPD, die Vertretungsreserve der Lehrer an den Schulen aufzustocken, abgelehnt haben.

„Wenn man bedenkt, dass in den Schulen jeden Tag Unterricht ausfällt, aber keine Hilfe in Sicht ist, muss man sich fragen, welche Bedeutung die Regierungskoalition der Bildungspolitik beimisst“,

so Gerhard Kleinböck weiter.

„Dabei stünden ausreichend Lehrkräfte zur Verfügung, um eine Erhöhung der Reserve um 20 Prozent auf 2.000 Stellen umgehend umzusetzen. Zu Beginn dieses Schuljahres hatten wieder über zweitausend Gymnasiallehrkräfte keine Stelle erhalten – dieses Potential könnte nun genutzt werden, um die Unterrichtsversorgung zu verbessern“,

erläutert der Bildungspolitiker den Antrag der Sozialdemokraten zum Nachtragshaushalt für die Jahre 2018 und 2019. Derzeit haben die Schulen keinerlei Spielraum, auf kurzfristige Krankheiten und Abwesenheiten zu reagieren. Die reflexartige Ablehnung von Grün-Schwarz ist deshalb weder den Schulen noch den Eltern und ihren Kindern vermittelbar, so die Haltung der SPD-Landtagsfraktion. Auch weitere Anträge der SPD zur Weiterbezahlung der Vertretungslehrkräfte über die Sommerferien und zur Entfristung der Lehrkräfte für die Sprachförderung wurden abgelehnt.

 
 

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