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Situation der Geflüchteten in Hemsbach Ihre Meinung – Unser Kaffee bei der SPD

Veröffentlicht am 04.12.2021 in Veranstaltungen

Hemsbach  Leider hat das Corona-Virus wieder einen dicken Strich durch die Rechnung des SPD-Ortsvereins Hemsbach gemacht und das Bürgergespräch „Ihre Meinung – Unser Kaffee“ vom Café Hug in den virtuellen Raum verbannt. Die Hemsbacher Genossinnen und Genossen ließen sich jedoch nicht unterkriegen und schalteten sich vor den heimischen PCs sitzend zusammen. Im Mittelpunkt dieser jüngsten Gesprächsrunde stand die aktuelle Situation der Geflüchteten in Hemsbach. In seiner kurzen Begrüßung hieß German Braun, Vorsitzender des SPD-Ortsverein, besonders Beate Adler willkommen. Adler ist in Hemsbach und auch in Laudenbach für die Betreuung der Geflüchteten, die sich in der Anschlussunterbringung befinden, zuständig. Eingangs erläuterte Beate Adler die bisherige Entwicklung und wie sich die Situation der Geflüchteten gegenwärtig darstellt. So konnte die Aufnahmequote von Asylbewerbern der Jahre 2020 und 2021 erfüllt werden, wobei sehr geholfen habe, dass die Anzahl der Asylsuchenden deutlich zurückgegangen sei. Zurzeit leben 160 Geflüchtete in Hemsbach. Beim größeren Teil kümmert sich die Stadt um deren Unterbringung, viele seien aber bereits so gut in Hemsbach angekommen, dass sie sich selbst versorgen könnten.

Insgesamt hat sich die Situation bei den Geflüchteten in den vergangenen Jahren deutlich entspannt. Dabei helfe es sehr, dass die Ausländerbehörde ihre Vorgehensweise geändert hat. Nach Abschluss einer Ausbildung oder mehrjährigem Arbeitsverhältnis kann bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden. Das führt bei den Asylbewerbern zu einem stärkeren Gefühl der Sicherheit und damit auch bei allen Beteiligten zu einem entspannteren Umgang.

In der anschließenden Aussprache an der sich vor allem Stadträtin Antje Löffel und Elke Wörmann-Wiese beteiligt haben, führt Beate Adler aus, dass, auch wenn sie mit der bisher erfolgreichen Integration zufrieden sei, weitere begleitende Integrationskurse sehr hilfreich seien. Aber auch hier sei Corona ein großes Hemmnis. Der Aufgabenumfang für das Bürgerschaftliche Integrationsprojekt -BIP habe zwar deutlich abgenommen, man würde aber über den BIP-Stammtisch noch immer regelmäßig Kontakt halten. Auf Frage von Tim Schamma, erklärt Adler, dass viele der Geflüchteten wegen ihres Alters erst eine Ausbildung durchlaufen müssten. In der Regel finden diese auch die für sie interessante Ausbildungsstelle und schaffen sich damit eine gute Grundlage für ein selbständiges Leben. Einen Blick auf die zukünftige Entwicklung bei den Asylbewerberzahlen wollte die Flüchtlingsbeauftragte nicht wagen. Das sei von zu vielen unbekannten und ganz unterschiedlichen Faktoren abhängig.

Das nächste SPD-Bürgergespräch „Ihre Meinung – Unser Kaffee“ ist für den 05.02.2022 geplant. Dann wird Sebastian Cuny, MdL zu Gast sein.

 

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