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SPD-Kandidat Cuny zu Besuch bei Hemsbacher OV

Veröffentlicht am 23.02.2021 in Landespolitik

Landtagswahlkandidat Cuny redet mit Hemsbachern über seine Ideen zum Verkehr.

Am vergangenen Samstag war der SPD-Kandidat des Landtagswahlkreises 39, Sebastian Cuny, bei den Hemsbacher Genossinnen und Genossen im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Gesprächsreihe „Ihre Meinung – Unser Kaffee“ zu Besuch. Dieser musste, bedingt durch die Coronapandemie, wieder digital stattfinden. In seiner kurzen Begrüßung bezeichnet der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, German Braun, diese virtuellen Treffen als Notbehelfe, die zwar immer besser funktionierten, an die man sich aber nicht gewöhnen mag.
 

Gleich zu Beginn merkte Cuny an, dass er sich über den Austausch mit den Bürger*innen und den Ortsverbänden sehr freut, weil dabei immer wieder gute Ideen und Ansätze aufkommen. Das Hauptthema war dieses Mal der Verkehr in Hemsbach und in der Region. Cuny ging auf die Lärmsituation entlang der BAB A 5 und die Diskussion um die Verschlechterung der wahrgenommenen Lärmwerte ein. Dabei sprach er sich dafür aus, dass der Verkehrslärm, der von der Autobahn ausgeht, nicht nur auf der Basis der Berechnungen beurteilt wird, sondern auch durch vor Ort vorgenommene Messungen. Kontinuierliche Messungen auch vor und nach Sanierungen von Straßen, seien wichtig, um eine echte Bewertung der Baumaßnahmen zu haben. Berechnungen seien das eine, wie die Menschen sich durch Lärm tatsächlich belastet fühlen das andere. Die Frage nach Tempolimits in der Nacht zur Lärmreduktion nahm Cuny mit und versprach, dass eine Anpassung der Lärmaktionspläne mit Messungen ganz oben auf seiner Agenda als Landtagsabgeordneter stehen wird. Als eine Maßnahme zur Reduzierung des Straßenverkehrs und der davon ausgehenden Belastungen, sieht Sebastian Cuny die Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene. Hier geht Cuny darauf ein, dass Hemsbach durch seine Lage an Bahn und Autobahn gleichermaßen getroffen ist. Daher sieht er auch für Hemsbach die Notwendigkeit,  sich für schnellere technische Optimierungen, wie die Verwendung der Flüsterbremse bei Güterzügen und für mehr Lärmschutz einzusetzen.

„Wir wollen den ÖPNV stärken.“

Beim öffentlichen Personennahverkehr sieht Elke Wörmann-Wiese Hemsbach durch die Anbindungen mit Regionalbahn und den schnelleren Regionalexpressen nach Mannheim, Heidelberg und Frankfurt gut angebunden. Cuny verwies darauf, dass die Taktung des regionalen Personenverkehrs erhöht werden soll, um die Attraktivität des Schienenverkehrs zu heben und so den ÖPNV zu stärken. Das beinhaltet auch, dass der S-Bahn-Verkehr endlich greifen und in einer dichteren Zugfolge erfolgen muss. Doch nicht nur eine Erhöhung der Taktung gehört für Cuny dazu, wenn es darum geht, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen, sondern auch ein deutlich vereinfachtes Tarifgefüge mit einem günstigen Preis. Deswegen setzt sich die baden-württembergische SPD für ein 365€-Ticket ein, das für ganz Baden-Württemberg gilt. Clemens Domeier machte Cuny darauf aufmerksam, dass Hemsbach hier wegen seiner Lage eine Sonderrolle innehat und sich  die Landesgrenze nach Hessen nicht nachteilig auf den Tarifverbund auswirken darf.

Um besonders in den wärmeren Monaten auch an der frischen Luft voran zu kommen, ist es Sebastian Cuny, der selbst gerne mit dem Rad unterwegs ist, ein großes Anliegen, die Fahrradverkehrsinfrastruktur in der Region zu stärken. Dabei geht es ihm auch darum, die Diskussion über die Fahrradschnellwege nicht nur auf den Bereich zwischen Mannheim und Heidelberg zu beschränken, sondern auch die Verbindung von Darmstadt über Weinheim nach Mannheim oder Heidelberg voran zu bringen.

Zum Schluss kam noch die Frage nach dem Stand der Sanierung der L 3310 auf. Cuny wusste hierzu von personellen Problemen bei den betreffenden Dienststellen zu berichten, dass aber in der zweiten Jahreshälfte 2021 mit den Arbeiten begonnen werden soll.

 

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