(ba) Zu seiner konstituierenden Sitzung traf sich der neu gewählte Vorstand der SPD Hemsbach.
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(ba) Zu seiner konstituierenden Sitzung traf sich der neu gewählte Vorstand der SPD Hemsbach.
Ulf Dreßler nahm zum ersten Mal in seiner neuen Funktion als stellvertretender Vorsitzender an der Sitzung teil. Neben der Vorbereitung des alljährlichen Grillfestes am Muttertagwochenende stand der Wahlkampf im Mittelpunkt. Die Kandidaten der SPD werden sich auf zwei öffentlichen Veranstaltungen den Bürgern vorstellen und für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen.
Die schon jetzt vorhandene Plakatierung in Hemsbach war Auslöser einer längeren Diskussion. Würden alle sechs im Gemeinderat vertretenen Parteien und Wählervereinigungen in gleicher Weise plakatieren wie es jetzt schon Pro Hemsbach tut, wäre Hemsbach ein Schilderwald.
Ortsvereinsvorsitzende Beate Adler versuchte Verständnis für die Wählervereinigung aufzubringen. Pro Hemsbach wurde 1999 und 2000 mit dem Versprechen, den Bau der Kreisverbindungsstraße zu verhindern, gewählt und sitzt seit zehn Jahren erfolglos mit einer Mehrheit weiterer KVS-Gegner im Gemeinderat. Trotzdem ist der erste Bauabschnitt der KVS fertig, der zweite in Bau. Der Rhein-Neckar-Kreis plant und investiert bereits jetzt in den Hemsbacher, den dritten Bauabschnitt.
Zu erklären, die Verhinderung der KVS in zehn Jahren nicht erreicht zu haben und auch nicht mehr erreichen zu können, falle dieser Gruppe sichtbar schwer, so Adler. Die Chance, die KVS auf politischem Weg zu verhindern, sei in den Jahren vor 1998 vertan worden als die demokratische Entscheidung für den Bau der Straße im Hemsbacher Gemeinderat getroffen wurde. Hierauf verwiesen die Vorsitzende und ihr Vize Dreßler.