SPD Hemsbach

Willkommen bei der SPD Hemsbach

Herzlich Willkommen bei der SPD Hemsbach

Ehrung langjähriger Mitglieder beim SPD-OV Hemsbach - Mitgliederversammlung vom 01.07.2022

Der SPD-Ortsverein Hemsbach musste coronabedingt über 2 Jahre auf Veranstaltungen zur Ehrung von Mitgliedern verzichten. Umso mehr freute sich Ortsvereinsvorsitzender German Braun, dass nach dieser Abstinenz viele der Einladung zur Jubilarehrung für die Jahre 2020 bis 2022 in den Luthersaal der Christuskirche gefolgt sind. In seiner kurzen Begrüßung hieß er im Besonderen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten und heutigen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft SPD 60+, Lothar Binding, und den Landtagsabgeordneten Sebastian Cuny herzlich willkommen. Binding wurde über die Parteigrenzen hinweg bekannt und geschätzt, weil er anhand eines Zollstocks schwierigste finanztechnische Sachverhalte verständlich macht und Cuny hat sich in der kurzen Zeit, die er dem Landtag abgehört, engagiert und fleißig in viele Themen eingearbeitet und dabei seine Nähe zu den Menschen bewahrt, stellt Braun die beiden prominenten Gäste vor.

In ihren Grußworten gingen Lothar Binding und Sebastian Cuny auf die aktuelle Bundes- und Landespolitik ein. In seiner immer wieder mal von tiefsinnigem Humor untermalten Rede erklärte Binding mit Blick auf die langjährigen Mitgliedschaften der Jubilare, dass es etwas besonders sei, zu den 2 % der Bevölkerung zu gehören, die Parteimitglied sind. Einer Partei anzugehören steht für eine von Werten getragene Lebenseinstellung, für eine Haltung. Diese ist grundsätzlich und nicht von Eigeninteressen geprägt. Zu dem immer wieder kritisierten Bundeskanzler Olaf Scholz, sagt Binding, dass er „in der jetzigen schwierigen Lage auf einen forschen Lautsprecher à la Merz oder Söder gerne verzichte“ und „Nachdenken ist nicht zögerlich“.

Sebastian Cuny, der seit April 2021 den Wahlkreis Bergstraße im Landtag von Baden-Württemberg vertritt, kritisierte die Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung. Diese sei in vielen Punkten uneins und biete insgesamt keine gute Arbeit. Dagegen leiste Olaf Scholz als Kanzler der Bundesregierung, die aus einer ungleich schwieriger zu lenkenden dreier Koalition besteht, sehr gute Arbeit. Besonnen, überlegt und auf Ausgleich bedacht führe er durch die schwierige Zeit. Zur Landespolitik führt er aus, dass sich die SPD mit ihrem Konzept zum krisenfesten Klassenzimmer oder der Schaffung von 1000 zusätzlichen Lehrer:innenstellen nicht durchsetzen konnte. Auch sei er von der Klimaschutzpolitik der Koalition sehr enttäuscht. „Es sei beschämend, wie wenig sich bei der nachhaltigen Energiegewinnung tue“, urteilt Cuny.

Beim eigentlichen Thema des Abends, der Ehrung langjähriger Mitglieder, erwiesen sich Lothar Binding und Sebastian Cuny, obwohl sie das erstmals in diesem Format machten, als eingespieltes Team. Während Cuny mit einem Quiz auf die gesellschaftlichen und politischen Ereignisse des Eintrittsjahres ein ging, hat Binding die persönlichen Beweggründe der Jubilarin und Jubilare beleuchtet. Wer weiß noch, dass 2010 als Oliver Schamma in die SPD eingetreten ist, von US-Präsident Obama und dem russischen Präsidenten Medwedew der START-Vertrag zur atomaren Abrüstung unterzeichnet wurde oder Horst Köhler vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten ist und Christian Wulff in dieses Amt gewählt wurde. Zu den Genossen hat Schamma sein Gerechtigkeitsempfinden geführt. 1996, dem Eintrittsjahr von Wolfgang Möller, wurde Bill Clinton als Präsident der Vereinigten Staaten wiedergewählt, ging die Deutsche Telekom an die Börse und das geklonte Schaf Dolly wurde geboren. Binding erinnert sich gerne an etliche Streitgespräche zwischen ihm und dem Jubilar über die Frage, ob Merkel die CDU sozialdemokratisiert habe. Während die Antwort hier noch offen ist, sind sich Möller und Binding in ihrer klar ablehnenden Haltung gegenüber dem gegenwärtigen Verhalten von Ex-Kanzler Schröder völlig einig. Ein Jahr später, 1997, ist Karin Banerjee zur SPD gestoßen. In diesem Jahr wurde Madeleine Albright Außenministerin der USA, erfolgte die Übernahme von Hongkong.

Das Quiz wurde mit Paul Wiese deutlich schwieriger. In seinem Eintrittsjahr 1980 marschierte die UdSSR in Afghanistan ein, wurde Ronald Reagan zum US-Präsidenten gewählt, die Sommerzeit eingeführt und die Partei „Die Grünen“ wurde gegründet. Wiese hat seinen Weg über die Juso-Hochschulgruppe der Uni Essen zur SPD gefunden und hält ihr über alle Höhen und Tiefen hinweg die Treue. Ein Jahr später, 1981,  ist Peter Pfliegensdörfer zur SPD gekommen. In Brokdorf fand eine Großdemo gegen Atomkraftwerke statt, die CD kam in Deutschland auf den Markt und IBM stellt den ersten PC vor. Für Pfliegensdörfer waren sein Blick auf Minderheiten, also Solidarität und soziale Gerechtigkeit die Triebfedern sich der SPD anzuschließen. 1972, dem Jahr in dem Ingo Heimfeld in die SPD eingetreten ist, wurde Willy Brandt zum zweiten Mal zum Bundeskanzler gewählt, wurde das Wahlalter auf 18 Jahre gesenkt, die Bezeichnung „Fräulein“ wurde aus den Amtsstuben verbannt und in München fanden die Olympischen Sommerspiel statt. Für Ingo Heimfeld, der viele Jahre im deutschen Entwicklungsdienst tätig war, war es die Person und Politik Willy Brandts, die ihn fasziniert und zur Partei geführt hat. Bleibt festzuhalten, dass es den Genossinnen und Genossen gelungen ist, immer mindestens eines der Ereignisse dem richtigen Jahr zuzuordnen.

Aus unterschiedlichen Gründen konnten leider nicht alle zu Ehrenden an der Feier teilnehmen. Neben den Genannten können auch Hans-Christian Bodien, Jan Heiligenthal und Bastian Karsten auf 25 Jahre Mitgliedschaft zurückschauen und Irmgard Hierholzer, Grande Dame der Hemsbacher SPD, gehört der Partei bereits seit über 50 Jahren an. Die von Antje Löffel und Frauke Aschemann organisierte Jubilarfeier fand mit einem reichhaltigen, leckeren Buffett und anregenden Gesprächen ihren kurzweiligen Abschluss. (GBr)

Bastian Karsten auf 25 Jahre Mitgliedschaft zurückschauen und Irmgard Hierholzer, Grande Dame der Hemsbacher SPD, gehört der Partei bereits seit über 50 Jahren an. Die von Antje Löffel und Frauke Aschemann organisierte Jubilarfeier fand mit einem reichhaltigen, leckeren Buffett und anregenden Gesprächen ihren kurzweiligen Abschluss. (GBr)

 

Ihre Meinung – Unser Kaffee

Die nächste Veranstaltung der SPD-Gesprächsreihe mit der Bürgerschaft „Ihre Meinung – Unser Kaffee“ findet am Samstag, den 26. März, 10 Uhr im Café Hug, Berliner Straße statt. Die Genossinnen und Genossen wollen endlich mal wieder weg vom PC und den unmittelbaren Kontakt mit der interessierten Bürgerschaft suchen. Im Mittelpunkt soll dieses Mal all das stehen, über das die Menschen in Hemsbach reden wollen, was Ihnen am Herzen liegt oder worauf sie schon immer mal hinweisen wollten. Der SPD-Ortsverein Hemsbach lädt hierzu die interessierten Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich ein.

 
Etatrede 2022 für SPD-Gemeinderatsfraktion
Fraktionsvorsitzender German Braun

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

bevor ich auf das Inhaltliche des Haushaltsplanentwurfs 2022 eingehe, möchte ich mich für die sehr gute Aufbereitung der Zahlen im Vorbericht bedanken. Er steigert den Erkenntnisgewinn für die HH-Beratungen gegenüber den beiden Vorjahren erheblich.

Aber nicht nur die Unterlagen, vor allem auch die Inhalte des HH-Planentwurfs sind lobenswert und erfreulich. Sie zeigen mit dem positiven Abschluss des Ergebnishaushalts i.H.v. 888.000 Euro, eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation unserer Stadt gegenüber 2021. Ein kleiner Wermutstropfen ist dabei allerdings, dass sich die Einnahmen je zur Hälfte aus eigenem Steueraufkommen (11,17 Mio. Euro) und aus Zuweisungen aufgrund mangelnder Steuerkraft (das sind 11,67 Mio. Euro) zusammensetzen. Bei aller Genugtuung über diese positive Entwicklung müssen wir uns wegen vieler Unwägbarkeiten doch in Zurückhaltung üben. Und als wären Coronapandemie und Klimawandel nicht genug an Unwägbarkeiten, kommt nun auch noch diese vermaledeite Ukrainekrise hinzu.

 
SPD: Investitionen im Bildungsbereich sind dringend erforderlich!

SPD-Abgeordnete Born, Cuny und Röderer: „Das Land hat noch 3,4 Milliarden in der Corona-Rücklage. Daraus müssen wir in unsere Schulen und KiTas investieren!“

Angesichts von 3,4 Milliarden Euro, über die das Land noch in der Corona-Rücklage verfügt, haben die SPD-Landtagsabgeordneten Daniel Born, Sebastian Cuny und Jan-Peter Röderer rasche Investitionen im Schul- und Betreuungsbereich gefordert.

 
Kinderbetreuung und Breitbandverkabelung

Sebastian Cuny, MdL bei der Hemsbacher SPD

Zum jüngsten Treffen der Gesprächsreihe „Ihre Meinung – Unser Kaffee“ musste German Braun, 1. Vorsitzender des Ortsvereins Hemsbach, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen leider wieder einmal an den PCs und Tablets begrüßen. Als besonderen Gast konnte er den Landtagsabgeordneten Sebastian Cuny begrüßen, der im Frühjahr letzten Jahres für den Wahlkreis Weinheim in den Landtag gewählt wurde. Cuny bekräftigte den von Braun geäußerten dringenden Wunsch, sich in der nächsten Zeit endlich wieder persönlich begegnen zu können. Er habe die feste Absicht, sich bei Spielplatz- und Marktplatzgesprächen vor Ort mit den Bürgern zu treffen und komme im Frühsommer gerne auf die Alla-hopp-Anlage nach Hemsbach.

 
SPD-Regionalzentrum in Heidelberg renoviert

Das SPD-Regionalzentrum Rhein-Neckar in Heidelberg nutzt die Sommerpause und wird im August 2022 die Räumlichkeiten renovieren (lassen) und zum Teil Überstunden und Urlaubstage abbauen.

Wir sind deshalb nur eingeschränkt erreichbar. Mailt deswegen bitte Eure Anliegen am besten an rz.rhein-neckar@spd.de oder ruft an unter 06221-21004 und sprecht, wenn niemand rangeht, dort auf Anrufbeantworter.

 

Vielen Dank für Euer Verständnis!

 

Alexander Lucas & Team

 
Ingrid Krämer-Wick aus dem Team des SPD-Regionalzentrums verabschiedet
Selfie zum Abschied...

Mitte Juli musste das Team im SPD-Regionalzentrum Rhein-Neckar ihre langjährige Kollegin Ingrid Krämer-Wick verabschieden. Fast 13 Jahre (mit einer Elternzeitunterbrechung) war die diplomierte Politikwissenschaftlerin und Historikerin für den SPD-Landesverband tätig – zuvor bereits einige Jahre im Wahlkreisbüro eines Bundestagsabgeordneten. Sie wechselt nun in die Stadtverwaltung ihres Wohnortes und wird dort eine wissenschaftliche Stelle im Archiv übernehmen. Auch wenn der Abschied schwerfällt, so äußerte Regionalgeschäftsführer Alexander Lucas viel Verständnis für ihren beruflichen Wechsel und wünschte ihr auch im Namen seiner Kolleginnen Slavica Stecher und Elisabeth Krämer sowie der beiden ehemaligen Kolleginnen Carmen Astor-Rück und Monika Molitor-Petersen alles Gute für den beruflichen Start in ein anderes Themengebiet, v.a. den kürzeren Weg zur Arbeit.

 

 

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