Sehr beeindruckt von der hohen Qualität der Bildungsarbeit, die an der Carl-Engler-Realschule vom Lehrerkollegium und den Schülerinnen und Schülern geleistet wird, zeigte sich eine Abordnung von Bildungsbeauftragten der SPD aus den drei Bachgemeinden.
Sie waren zu einem konstruktiven Gespräch mit der Schulleiterin, Frau Specht, und ihrem Stellvertreter, Herrn Nohl, im Hemsbacher Bildungszentrum erschienen. Mit dem Gespräch wolle die SPD auf die zentrale Bedeutung von Bildung und Ausbildung für unsere Kinder und uns alle hinweisen, so Alfred Moos in seinen einführenden Worten. Auch wolle man sich in Ruhe ansehen, was die Kommunen zur Verbesserung der Schulsituation beitragen könnten.
Frau Specht und Herr Nohl erleuterten die Qualitätsentwicklung im Bildungsprozess an dem an der Carl-Engler-Realschule geltenden Qualitätsentwicklungszirkel. In ihm sind die Leitbilder und Maßnahmen festgelegt, mit denen die hohen Ausbildungsziele angestrebt werden. Einen zentralen Stellenwert nehmen hierin die Selbstbewertungen der am Bildungsprozess Beteiligten ein. Zur Objektivierung ihrer Einschätzungen kommt zusätzlich noch eine Fremdevaluation durch eine externe Institution hinzu. Deren Rückmeldung an die Carl-Engler-Realschule war jetzt sehr erfreulich. Sie bestätigte die sehr gute Arbeit, die hier geleistet wird.
Auf dieser Grundlage konnte Frau Specht auch die Fragen von Hans Mazur und Edith Stockmann beantworten, als diese sich nach dem Verbleib der erfolgreichen Schulabgänger erkundigten. Etwa je ein Drittel der Absolventinnen und Absolventen erlernen anschließend einen Beruf , besucht ein berufliches Gymnasium oder ein Berufskolleg. Das sei ein sehr erfreuliches Ergebnis, so auch Beate Adler und Karl Döringer, der das Treffen in Bildern dokumentierte.
Bei der Besichtigung der Schulanlage stellen die Besucher jedoch auch einige Mängel fest, die unbedingt kurzfristig behoben werden müssen. So wird das Schulgelände durch Jugendliche nachts in einem sehr schlechten Zustand hinterlassen. Dieses Treiben kann an dieser Stelle keinesfalls weiter geduldet werden. Bei der Begutachtung der Toilettenanlagen konnte deren hohes Alter nicht übersehen werden. Es ist aller höchste Zeit, dass diese nun 35 Jahre alten Anlagen eine gründliche Sanierung erfahren, stellten alle Beteiligten fest. Hierzu werden Anträge der SPD-Fraktion an den Schulverband in Kürze eingereicht.