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SPD für bezahlbare Wohnungen Ihre Meinung – Unser Kaffee

Veröffentlicht am 13.09.2021 in Allgemein

Die Diskussion des Themas bezahlbare Wohnungen in Hemsbach zu errichten, nahm beim letzten Bürgergespräch „Ihre Meinung – Unser Kaffee“ breiten Raum ein. Zuvor hieß German Braun, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hemsbach, die Gäste herzlich willkommen. Er überbrachte die Grüße der Bundestagskandidatin Elisabeth Krämer, die am 18. September zum Infostand bei Rewe wieder nach Hemsbach kommen wird. Braun hielt mit seiner Freude über die gegenwärtig guten Zahlen für die SPD in den Meinungsumfragen nicht hinter dem Berg. „Bleibt zu hoffen, dass sich diese Sympathiewerte auch im Wahlergebnis am 26. September für Olaf Scholz und die SPD ausrücken“ so German Braun. Sein Wunschergebnis wäre eine deutliche Mehrheit für die SPD mit den Grünen. Er sieht darin die Chance, beim Klimaschutz sozial abgefedert weiter voranzukommen.

Engagiert diskutiert wurde dann die Frage der Bebauung beim Seeweg. Heidi Huber äußerte sich kritisch zu der von der Familienheim eG geplanten Bebauung der Fläche zwischen Edeka und dem bereits vorhandenen Wohngebäude. Es würde dadurch massiv in die vorhandene Struktur eingegriffen werden. Fraktionsvorsitzender Jürgen Ewald erläutere die Entwicklung der aktuellen Beschlusslage und das Abstimmungsverhalten der SPD im Gemeinderat. Ausgangspunkt war die Notwendigkeit, den Neubau der Hebelschule zu finanzieren. Hierzu sollten verschiedene Grundstücke der Stadt veräußert werden, wie Kiefernweg, Seeweg und ehemalige Uhlandschule. Auch in Hemsbach besteht zudem ein großer Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Die Verwaltung und die Familienheim haben daher in der öffentlichen Gemeinderatssitzung im Juni ein Konzept zur Bebauung der Grundstücke Seeweg und ehem. Uhlandschule vorgestellt. Mit diesem Konzept ist es möglich, einen Finanzierungsbeitrag für die Hebelschule zu erzielen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Vermarktung dieser beiden Grundstücke steht in einem engen wirtschaftlichen Zusammenhang. Dem hat der Gemeinderat mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. „Bei einer deutlich geringeren Bebauung stellt sich zudem die Frage, wer sich denn einen Bauplatz in dieser Lage leisten könne“, schließt Ewald seine Ausführungen.

Altstadträtin Irmgard Hierholzer und Clemens Domeier, sprechen weitere gesellschaftliche Aspekte an. Viele, vor allem junge Familien sind dringend auf der Suche nach Wohnungen, die sie sich leisten können. Ältere Mitbürger, denen Haus und Garten zu groß geworden sind, suchen nach Alternativen. Der Klimaschutz verlange nach optimierter Nutzung von bebauten Flächen, das gehe nur über Geschosswohnungsbau. Stadträtin Hiltrud Sanchez kritisiert, dass die Diskussion nicht sachlich innerhalb des Gremiums Gemeinderat geführt werde, dafür sei man ja von der Bürgerschaft gewählt, sondern außerhalb eine negative Stimmung gegen das Vorhaben erzeugt werde. Sie betont außerdem, dass man auf den ökologischen Ausgleich für den Eingriff in das Grün bestehen werde. Nach Meinung von Stadträtin Antje Löffel sind die Alternativen zur vorgeschlagenen Bebauung noch nicht ausreichend aufgezeigt und diskutiert worden. Nach übereinstimmender Meinung ist es dringend erforderlich, dass von der Verwaltung und dem Investor Familienheim eG die Bürgerschaft zu einer Informationsveranstaltung eingeladen wird. Die Bürgerinnen und Bürger sollten aus erster Hand erfahren, welche Maßnahmen auf der Fläche am Seeweg und der ehemaligen Uhlandschule konkret vorgesehen sind und wie die weiteren Verfahrensschritte sind.

Zum Thema sicherer Schulbetrieb konnte German Braun noch berichten, dass es nach Auskunft der Stadtverwaltung positive Signale vom Land gebe, dass es mit der Förderung der beantragten Luftfilteranlagen klappt. Mit verbindlichen Aussagen sei in der 2. Septemberhälfte zu rechnen.

 

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