Regenbogenland
(meo) Was hat sich für Familien mit Kleinkindern bis hin zu Grundschul-Kindern durch die Einrichtung einer Krippengruppe für Kinder ab zwei Jahren an Veränderungen im Regenbogenland getan?
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(meo) Was hat sich für Familien mit Kleinkindern bis hin zu Grundschul-Kindern durch die Einrichtung einer Krippengruppe für Kinder ab zwei Jahren an Veränderungen im Regenbogenland getan?
Seit Herbst letzten Jahres so manches, begrüßte die Leiterin, Frau Jutta Stöltzing, zusammen mit ihrer Vertreterin, Frau Manuela Glahn, interessierte Mitglieder der SPD Hemsbach, die zusammen mit SPD-Stadträten und der SPD-Kreisrätin, Frau Irmgard Hierholzer, zu einer Führung nach Ende der Öffnungszeiten mit anschließendem Gesprächaustausch gekommen waren.
Hier konnten vor Ort sehen, dass das Regenbogenland Angebote für Kinder in der Kinderkrippe, dem Kindergarten und einer Hortgruppe hat.
Zunächst wurden die gesamten Räumlichkeiten besichtigt, beginnend beim Empfang des Kindergartens. Hier ist während der Ankunftszeit der Kinder eine Erzieherin präsent, die festhält, welches Kind im Haus ist und ob beim Abholen besondere Dinge zu beachten sind. Das gilt vor allem für die Ganztagskinder und die Hortkinder, so z. B. für früheres Heimgehen; für einen Arztbesuch; für einen Kindergeburtstag; der Reit- oder Turnstunde usw. Bei so vielen Kindern im Haus mit unterschiedlichen Angeboten in der Betreuungszeit ist dies ein Gebot der Fürsorge für die anvertrauten Zöglinge. Der Empfang ist ebenfalls während der Hauptabholzeit am Mittag besetzt.
Die Gruppenräume für die Kindergarten- und Hortkinder beeindruckten die Besucher sehr durch die vielfältigen pädagogische Angebote. Sogar ein kleines „Labor“ und ein Werkraum sind vorhanden; selbstverständlich auch Ruhezonen zum Entspannen.
Im Regenbogenland wird eine „Offene Gruppenarbeit“ praktiziert; Kinder lernen somit früh, sich zu entscheiden und Stärken in ihren Anlagen zu entwickeln. Natürlich gibt es auch die Beschäftigung in der geschlossenen Gruppe zu festen Zeiten.
Neben der Umwandlung der oberen Räume aufgrund der Aufnahme von Kindern ab zwei Jahren war ein Umzug von zwei Bereichen erforderlich. So haben die Kleinen eine abgetrennte und gesicherte Ebene in der oberen Etage. Selbstverständlich sind die Begegnungen zwischen den „neuen Kleinen“ und den „Älteren“ möglich und erwünscht.
Beim abschließenden Gespräch gab es viele Fragen.
Wie sieht es mit dem Personalschlüssel aus, wollte Stadtrat Fredy Busse wissen.
Je eine Erzieherin für zwölf Kinder in der Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen bzw. bis zum Schulalter und zwei Erzieherinnen für die Schmetterling-Gruppe mit zehn Kindern der Zweijährigen, erläuterte Frau Glahn.
Wie bereiten sich die Mitarbeiterinnen der städtischen Kindertageseinrichtung Regenbogenland auf die sich ändernden fachlichen Anforderungen vor? Was wünschen sich die Fachleute und die Kinder des Regenbogenlandes vom Gemeinderat? Frau Stöltzing antwortete auf diese Frage der Stadträtin Beate Adler. Die Stadt Hemsbach geht vorbildlich mit den Belangen der Tagesstätte um. Den Erzieherinnen im Regenbogenland ist es wichtig, auf die sich ändernden Bedürfnissen zur Betreuung von Kindern zu reagieren und Erforderliches in die Taten umzusetzen. Gerade die immer mehr zunehmenden beruflichen Anforderungen von Alleinerziehenden und Eltern sowie die gesellschaftspolitischen Änderungen haben Auswirkungen auf das Familienleben und den nicht einfachen Bereich „Erziehung“. Die Mitarbeiterinnen des Regenbogenlandes nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. Aufgrund der Öffnung für die Kleinkinder und selbstverständlich auch im Bereich Kleinkinderziehung und Krippenpädagogik.
Mit einer Erweiterung der Kleinkindgruppe werden derzeit die baulichen Weichen gestellt. Aus dem früheren „Freisitz“ in der oberen Etage wird ein weiterer Gruppenraum für die Krippe entstehen.
Ist eine Zunahme der Anmeldungen für das Regenbogenland zu verzeichnen, wollte Kreisrätin Hierholzer wissen. Frau Stöltzing konnte dies nur bejahen. Auch gerade bei beabsichtigten Umzügen an die nördliche Bergstraße nehmen die entsprechenden Anfragen zu. Alleinerziehende und Eltern prüfen sehr stark die Angebote der außerhäusigen Betreuung.
Hier ist doch ganz klar die Gemeinde mit entsprechenden Vorhaben gefordert - wie der gerade erfolgte Umbau für die Zweijährigen und die weitere Planung für die Kleinsten, zumal schon eine Warteliste besteht, so Stadtrat Alfred Moos.
Aus der SPD-Gruppe heraus kam auch die Frage nach den Mittagsmahlzeiten der Kinder im Regenbogenland. Frau Stöltzing führte aus: Das Mittagsessen wird selbst gekocht und die Kinder werden altersentsprechend eingebunden, z.B. beim Tischdecken und Abräumen, so wie es auch zu Hause ablaufen kann. Die Köchin ist eine sehr beliebte und geschätzte Person; sie bereitet täglich ca. 80 Essen frisch zu.
Es stellte sich noch die Frage, wie die Schulkinder im Hort der Einrichtung zu recht kommen. Auch hier eine positive Antwort. Die meisten Schüler kennen das Haus aus ihrer Kindergartenzeit und fühlen sich hier zu Hause. Für manches Kind ist der Abschied nach der Grundschulzeit richtig schwer. Für die Schüler der Grundschule besteht die Möglichkeit, Hausaufgaben im Hort zu machen und unabhängig von den Kleinen zu lesen und sich zu beschäftigen.
Nach Abschluss des über zweistündigen Gedankenaustausches verabschiedete sich die Hemsbacher SPD-Gruppe in dem Bewusstsein, dass alle Kinder in diesem Haus wunderbar betreut und pädagogisch geführt werden sowie mit der Zusage, auch weiterhin aktiv für die Belange der Kindertageseinrichtung Regenbogenland da zu sein.
Bisher hat die SPD-Fraktion in Abständen direkten, persönlichen Kontakt mit dem Regenbogenland und den dortigen Fachkräften gepflegt. Der SPD-Hemsbach ist es wichtig, auf die sich ändernden Bedürfnissen zur Betreuung von Kindern zu reagieren und Erforderliches in die aten umzusetzen.