13.01.2019 in Landespolitik

Gebührenfreiheit für Kita-Plätze

 

(spd)  Der Vorstand der der Hemsbacher Sozialdemokraten hat in seiner letzten Vorstandssitzung einstimmig der Initiative der Landes-SPD für eine Gebührenfreiheit für die Betreuung von Kindern in Tagesstätten (Kitas) zugestimmt. Stadtrat German Braun hatte bereits in seiner Etatrede im Dezember 2018 zum Haushaltsplan der Stadt darauf hingewiesen, dass die Erkenntnis über die Bedeutung frühkindlicher Erziehung als maßgeblicher Teil der Bildungskette in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist und die finanzielle Unterstützung der Eltern dringend erforderlich ist, damit Beruf und Familie besser vereinbar sind. Ein wichtiger Baustein für mehr Bildungsgerechtigkeit ist daher die Gebührenfreiheit bei Kitas. Im grün-schwarz regierten Baden-Württemberg sind die Hürden für eine Bürgerbeteiligung nach wir vor sehr hoch, kritisieren die Sozialdemokraten. In einem 1. Schritt müssen 10 000 Unterschriften für einen erfolgreichen Antrag auf Zulassung eines Volksbegehrens gesammelt werden. Hierzu sind in erster Linie die Parteimitglieder aufgerufen. Wer die Initiative aber auch schon in diesem frühen Stadium unterstützen möchte, kann sich gerne an den Vorsitzenden der Hemsbacher SPD, German Braun wenden, der unter german.braun@t-online.de zu erreichen ist.

18.11.2016 in Landespolitik

SPD verlangt Qualitätsoffensive bei früher Bildung

 

Die SPD im Land stellt sich hinter die Forderungen der GEW zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im ErzieherInnenberuf. „Am Ende müssen Ausbildungsniveau und Arbeitsbelastung zu ähnlichen Löhnen führen wie in den typischen Männerberufen“, verlangte der SPD-Abgeordnete Gerhard Kleinböck.

Er verwies darauf, dass bereits Grün-Rot in der letzten Legislaturperiode die frühe Bildung massiv gestärkt und Baden-Württemberg bei der Qualität in der Kleinkindbetreuung in kürzester Zeit an die Spitze im Ländervergleich geführt habe. Auch bei der ErzieherInnenausbildung seien durch den früheren Kultusminister Stoch neue Wege beschritten worden. „Es wurden mehr Berufsgruppen für die Kinderbetreuung gesetzlich zugelassen, die Vergütung und Praxisorientierung in der Ausbildung verbessert und die Attraktivität des Berufes dadurch für neueZielgruppen erhöht“, sagte Bildungsexperte Kleinböck. 

Die Zahl der Ausbildungsplätze sei deutlich angestiegen. Dieser Weg müsse von der neuen Regierung konsequent weiter beschritten werden. „Es darf nun nicht soweit kommen, dass die CDU, die in der Kleinkindbetreuung als Regierungspartei jahrelang die Notwendigkeiten verschlafen hat, erneut zum Bremser überfälliger Fortschritte wird“, so der Ladenburger Landtagsabgeordnete.

Bund und Länder hätten vor wenigen Tagen gemeinsam vereinbart, künftig eine höhere Qualität in der Kindertagesbetreuung anzustreben und eine dauerhafte Finanzierung sicherzustellen. Dies sei das Ergebnis einer Konferenz aller zuständigen MinisterInnen vom 14./15. November 2016 in Berlin zum Thema „Frühe Bildung – Mehr Qualität für alle Kinder“. „Grün-Schwarz ist in der Pflicht, den beschlossenen Qualitätsentwicklungsprozess auch in Baden-Württemberg anzugehen“, forderte Kleinböck.

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