SPD Hemsbach

Willkommen bei der SPD Hemsbach

Termine

Alle Termine öffnen.

27.02.2021, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr Zweite digitale Weinprobe
Anmeldungen zur zweiten digitalen Weinprobe am 27. Februar 2021, 19.30 Uhr sind bis 20. Febr …

14.03.2021, 08:00 Uhr - 18:00 Uhr Landtagswahl Baden-Württemberg
Die Hemsbacher SPD ruft zur Wahl auf, unser Kandidat Sebastian Cuny kämpft für: bezahlbares Wohnen f …

10.04.2021, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr Ihre Meinung - Unser Kaffee

Alle Termine

Unser Kandidat

Sebastian Cuny

Mitmachen

Jetzt Mitglied werden
Jetzt Mitglied werden
Online spenden

Wichtig für Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Bereits im vergangenen Gemeinderats- bzw. Kreistagswahlkampf war den Genossinnen und Genossen der SPD Hemsbach das Thema der Tagespflege sehr wichtig und ist Teil ihres Programms. Dieses Thema hat nach wie vor einen hohen Stellenwert, ist es doch aktueller denn je. Aus diesem Grund hat sich der Ortsverein bei der letzten virtuellen Veranstaltung der Gesprächsreihe „Ihre Meinung – Unser Kaffee“ am vergangenen Samstag Expertise eingeladen, um sich so ein Bild der derzeitigen Situation und auch den damit verbundenen Problemstellungen zu machen.

Mit der Geschäftsführerin der AWO Rhein-Neckar, Bettina Latsch, der stellvertretenden Leiterin der Tagespflege Weinheim, Marielouise Pekarcik, waren zwei Expertinnen anwesend, die umfassende Einblicke vermitteln konnten. Um aber auch über die Grenzen Hemsbachs hinaus auf dieses Thema zunächst einmal aufmerksam zu machen, hat sich auch der Landtagskandidat der SPD Rhein-Neckar, Sebastian Cuny, dazugeschaltet. 

Bettina Latsch informierte über die aktuelle Situation der Tagespflege im Rhein-Neckar-Kreis und ging im Besonderen auf den Bereich Weinheim ein. Im September 2020 wurde dort das Haus in der Birkenauer Talstraße eröffnet. Trotz der schwierigen Situation wegen Corona werde die Einrichtung auch weiterhin betrieben, wenn auch mit reduziertem Platzangebot. Abhängig von den konkreten Wochentagen könnten zurzeit noch drei Pflegegäste aufgenommen werden. 

Die Hemsbacher SPD-Stadträtin Antje Löffel und stellvertretende Vorsitzende der SPD Hemsbach, Elke Wörmann-Wiese wussten, dass insgesamt, aber insbesondere auch in Hemsbach und Laudenbach ein Bedarf an Tagespflegeangeboten besteht. Auch Sebastian Cuny stimmte in der Ansicht überein, weshalb die Tagespflege für ihn auch ein ganz wesentlicher Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf darstellt.

Enorme Entlastung

Dabei hob er die Bedeutung von Tagespflegeeinrichtungen hervor, die für die Familien insgesamt aber insbesondere für den Lebenspartner eine enorme Entlastung darstellten. Sie trügen oftmals maßgeblich dazu bei, dass Pflegebedürftige länger in vertrauter Umgebung, in den „eigenen vier Wänden“ wohnen können, sagte Cuny. Des Stellenwerts der Tagespflege ist er sich insbesondere während seines Studiums bewusst geworden, als er sich ehrenamtlich im Fahrdienst solcher Einrichtungen engagierte. 

Pekarcik sah bereits in der Ausbildung der Pflegekräfte einige Probleme, scheint sie den Bedürfnissen der Auszubildenden doch nicht mehr gerecht zu werden und die notwendige Unterstützung zuteilwerden zu lassen. Dies gilt sowohl für den finanziellen Aspekt als auch, was die Fachfrau betont, für die Anweisung, Betreuung und Lehre der Auszubildenden. 

Cuny unterstrich, dass auch seitens der Landespolitik Handlungsbedarf bestehe und nannte konkret eine Veränderung des nicht mehr zeitgemäßen Personalschlüssels und der Ausbildungsrahmenbedingungen. Um hier wirksame und nachhaltige Veränderung herbeizuführen, bedarf es aus seiner Sicht einer insgesamt höheren Förderung des Pflegebereichs, insbesondere aber im Bereich der Kurzzeit- und Tagespflege. Damit entspricht seine Aussage auch den Erwartungen von Pekarcik und Latsch, die eine derartige Anpassung begrüßen würden. 

Der SPD-Ortsvereinsvoritzende German Braun sicherte zu, dass sich die Hemsbacher SPD dieses Themas weiter annehmen und es in ihrer politischen Agenda platzieren werde. Man wolle „in Gemeinderat und Presse weiter dafür einstehen die Tagespflege als sinnvolle Entlastung zu stärken“, sagte German Braun.

SPD-Landtagskandidat Sebastian Cuny bei Bürgermeister Kirchner
Landtagskandidat Sebastian Cuny (li.) im Gespräch mit Bürgermeister Jürgen Kirchner.

„Die SPD gehört in die Landesregierung“

(spd) Die Sozialdemokraten des Wahlkreises 39 haben den Kandidaten für die Nachfolge des amtierenden Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck gewählt. Es ist der 42-Jährige Sebastian Cuny aus Schriesheim. Um sich über aktuell bewegende Themen der Städte und Gemeinden von Laudenbach über Weinheim bis nach Ladenburg, Edingen-Neckarhausen und weitere Orte des Wahlkreises zu informieren, startete Cuny seine Vorstellungstour in der vergangenen Woche. Erster Halt war Hemsbach, wo er mit Bürgermeister Jürgen Kirchner die Situation während der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Ortspolitik diskutierte. Beide, Cuny und Kirchner, übten Kritik an den mangelnden oder zu kurzfristig zugestellten Informationen aus Stuttgart, die zeitnahe Reaktionen erschwerten und so  Ordnungsämter über Gebühr belasteten: „Dort sind die Mitarbeiter nur mit Corona beschäftigt“ und Kandidat Cuny ergänzte: „Die Verordnungen kamen immer auf den letzten Drücker.“ Wie sich die Pandemie auf Schulen und Kiga auswirkt, da sind sich die Gesprächsteilnehmer einig, ist „unsicher“. Das Thema Lüftung der Räume mit entsprechenden Klimageräten wurde genauso besprochen wie die Problematik der Personalnot bei Lehrern und Erziehern durch Krankheit und Ausfall der Risikopersonen, aber auch die Situation der Eltern, die ihre Kinder unter Umständen nicht in die Betreuung geben können. 

Zur Sprache kam auch die Unterstützung für Kitas in Höhe von 300 Millionen Euro im Jahr, um eine Gebührenfreiheit von der Krippe sogar bis zur Meisterschule zu erreichen, die vom Land an die Kommunen aufgeteilt werden sollen. „Das werden wir im Wahlkampf ganz oben als sozialdemokratisches Anliegen stellen“, verspricht Cuny, der sich für eine Teilhabe aller sozialen Schichten verpflichtet fühlt. 

Besonders galt sein Interesse dem geplanten Neubau des Bildungszentrums. Für Bürgermeister Kirchner stellt sich die Frage der Finanzierung. „Ohne die Sonderförderung  des Landes fehlen 35 Millionen Euro“, klärte Kirchner auf und bemängelte: „Die Ministerien in Stuttgart verhalten sich derzeit zurückhaltend – aber ich brauche eine Aussage.“ Auch wenn die Hector-Stiftung durch finanzielle Unterstützung helfen will, so der Rathauschef, muss das Land „in die Pötte kommen.“ 

Der Verkehrslärm innerorts wird immer mehr ein Thema, so Kirchner, stellt aber auch fest, dass der Lärm von der Autobahn A5 seit der Erneuerung des Fahrbahnbelags „enorm zugenommen hat.“ Weitere Schwerpunkte sind die Bahn, die B3 und die L3110. Im Dezember, so Kirchner, wird der Lärmaktionsplan behandelt und der Gemeinderat soll über den Auftrag zu einem Lärmschutzgutachten entscheiden. Danach werden entsprechende Schutzmaßnahmen veranlasst. Cuny beschreibt eine Aktion, die er als Stadtrat in Schriesheim eingeführt hat: eine Lärmsprechstunde, die von der Bevölkerung gut angenommen wird und ihn dazu bewegt, die Berechnungen des Regierungspräsidiums zu überprüfen, denn „zwischen rechnerischen Messwerten und subjektiver Wahrnehmung,  klafft eine Lücke“. Abhängig vom Ergebnis werden Vorschläge in die Fortschreibung des Lärmaktionsplanes einfließen.  

Die Städtepartnerschaft mit dem südfranzösischen Uzès, die von Schriesheim gepflegt wird, ist aus Sicht des Kandidaten Cuny wichtig, um Menschen anderer Länder zu treffen und Kulturen kennenzulernen. Er bedauerte, dass in vielen Kommunen die Partnerschaft „am Einschlafen“ ist: „Wir werden am 24.Januar mit unseren französischen Partnern den Élysée-Vertrag von 1963 per Videoschaltung feiern.“ In Hemsbach betreibt Bürgermeister Kirchner die Städtepartnerschaft „mit Herzblut“, weist auf die Altersstruktur hin, so dass es auch hier „vor dem Einschlafen war“. Durch das Engagement des Jugendzentrums wurde es „lebendiger“ und es kam zum Austausch mit Jugendlichen aus und in den Partnerstädten. Eine wichtige Säule sind die Schulen, bei denen es auch wieder aktiver wird. Hier hat die Corona-Pandemie „uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauerte Kirchner. 

„Eigentlich bin ich nach Hemsbach gekommen um zuzuhören und mich über die Wünsche und Sorgen zu informieren, da ich im Augenblick in Stuttgart noch nichts bewegen kann“, beschreibt Cuny die Motivation für seine Tour durch den Wahlkreis. Dann aber lässt er sich doch einige seiner Wahlkampfthemen entlocken. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, gleiche Bildungschancen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Sicherung von Arbeitsplätzen. „Das und die Gebührenfreiheit für die Kitaplätze sind die Herausforderungen  der nächsten Jahre um die wir uns kümmern werden“, kündigt Sebastian Cuny an und deshalb „gehört die SPD in die Landesregierung“. Wichtig ist dem Politiker Cuny die Stärkung der Demokratie, die besonders in jüngster Zeit von „Krachmachern“ in Frage gestellt wird: „Da müssen wir als Demokraten laut werden und denen die Grenzen aufzeigen.“

Der verheiratete Familienvater Sebastian Cuny ist Politikwissenschaftler und wohnt in Schriesheim, wo er für die SPD im Gemeinderat als Fraktionssprecher sein Mandat ausübt. Er bietet den Menschen an Bergstraße und Neckar die Möglichkeit, mit ihm ihre Anliegen und Anregungen zur Landespolitik mit auf den Weg in die Landtagswahl zu geben. Um kontaktlos in Kontakt zu treten ist Cuny im Internet zu erreichen: www.sebastian-cuny.de. Eine wöchentliche Telefonsprechstunde ist eingerichtet: immer dienstags von 17 bis 18 Uhr unter 06203 – 4309100. 

Gebührenfreiheit für Kita-Plätze

Der Vorstand der der Hemsbacher Sozialdemokraten hat in seiner letzten Vorstandssitzung einstimmig der Initiative der Landes-SPD für eine Gebührenfreiheit für die Betreuung von Kindern in Tagesstätten (Kitas) zugestimmt. Stadtrat German Braun hatte bereits in seiner Etatrede im Dezember 2018 zum Haushaltsplan der Stadt darauf hingewiesen, dass die Erkenntnis über die Bedeutung frühkindlicher Erziehung als maßgeblicher Teil der Bildungskette in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist und die finanzielle Unterstützung der Eltern dringend erforderlich ist, damit Beruf und Familie besser vereinbar sind. Ein wichtiger Baustein für mehr Bildungsgerechtigkeit ist daher die Gebührenfreiheit bei Kitas. Im grün-schwarz regierten Baden-Württemberg sind die Hürden für eine Bürgerbeteiligung nach wir vor sehr hoch, kritisieren die Sozialdemokraten. In einem 1. Schritt müssen 10 000 Unterschriften für einen erfolgreichen Antrag auf Zulassung eines Volksbegehrens gesammelt werden. Hierzu sind in erster Linie die Parteimitglieder aufgerufen. Wer die Initiative aber auch schon in diesem frühen Stadium unterstützen möchte, kann sich gerne an den Vorsitzenden der Hemsbacher SPD, German Braun wenden, der unter german.braun@t-online.de zu erreichen ist.

SPD verlangt Qualitätsoffensive bei früher Bildung

Die SPD im Land stellt sich hinter die Forderungen der GEW zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im ErzieherInnenberuf. „Am Ende müssen Ausbildungsniveau und Arbeitsbelastung zu ähnlichen Löhnen führen wie in den typischen Männerberufen“, verlangte der SPD-Abgeordnete Gerhard Kleinböck.

Er verwies darauf, dass bereits Grün-Rot in der letzten Legislaturperiode die frühe Bildung massiv gestärkt und Baden-Württemberg bei der Qualität in der Kleinkindbetreuung in kürzester Zeit an die Spitze im Ländervergleich geführt habe. Auch bei der ErzieherInnenausbildung seien durch den früheren Kultusminister Stoch neue Wege beschritten worden. „Es wurden mehr Berufsgruppen für die Kinderbetreuung gesetzlich zugelassen, die Vergütung und Praxisorientierung in der Ausbildung verbessert und die Attraktivität des Berufes dadurch für neueZielgruppen erhöht“, sagte Bildungsexperte Kleinböck. 

Die Zahl der Ausbildungsplätze sei deutlich angestiegen. Dieser Weg müsse von der neuen Regierung konsequent weiter beschritten werden. „Es darf nun nicht soweit kommen, dass die CDU, die in der Kleinkindbetreuung als Regierungspartei jahrelang die Notwendigkeiten verschlafen hat, erneut zum Bremser überfälliger Fortschritte wird“, so der Ladenburger Landtagsabgeordnete.

Bund und Länder hätten vor wenigen Tagen gemeinsam vereinbart, künftig eine höhere Qualität in der Kindertagesbetreuung anzustreben und eine dauerhafte Finanzierung sicherzustellen. Dies sei das Ergebnis einer Konferenz aller zuständigen MinisterInnen vom 14./15. November 2016 in Berlin zum Thema „Frühe Bildung – Mehr Qualität für alle Kinder“. „Grün-Schwarz ist in der Pflicht, den beschlossenen Qualitätsentwicklungsprozess auch in Baden-Württemberg anzugehen“, forderte Kleinböck.